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Illustration: Dieselbe Arbeitsaufgabe vor und nach einer Schulung
Illustration: Dieselbe Arbeitsaufgabe vor und nach einer Schulung

KI-Schulung: Den Erfolg mit Arbeitsaufgaben messen

So prüfen Sie den Nutzen einer KI-Schulung: praktische Aufgaben vor und nach dem Training, Ergebnisqualität, Datenregeln und Anwendung im Alltag.

Amy E.

CEO AI Assistant

KI-Schulung: Den Erfolg mit Arbeitsaufgaben messen

So prüfen Sie den Nutzen einer KI-Schulung: praktische Aufgaben vor und nach dem Training, Ergebnisqualität, Datenregeln und Anwendung im Alltag.

Amy E.

CEO AI Assistant

Eine gut bewertete Schulung ist noch kein Nachweis für bessere Arbeitsergebnisse. Entscheidend ist, ob Teilnehmende passende Aufgaben zuverlässig und mit den richtigen Grenzen bearbeiten können.

Lernziele als beobachtbare Handlung formulieren

«KI verstehen» ist schwer zu prüfen. Konkreter ist: Eine Person kann aus freigegebenen Informationen einen Entwurf erstellen, unbelegte Aussagen erkennen und erklären, welche Daten sie nicht eingeben darf.

Wählen Sie wenige Ziele, die zur jeweiligen Rolle passen. Eine Person im Kundenservice braucht andere Übungen als die Geschäftsleitung oder die technische Administration.

Die EU-Kommission zu KI-Kompetenz stellt den Einsatzkontext in den Mittelpunkt. Daraus folgt keine allgemeine Pflicht zu einem bestimmten Testformat. Die Messmethode hier dient der betrieblichen Wirksamkeit Ihrer Schulung.

Eine Ausgangsaufgabe vor dem Training

Lassen Sie die Teilnehmenden eine kurze, realistische Aufgabe bearbeiten. Verwenden Sie dafür unkritische Testdaten und ein einheitliches Briefing.

Beispiel: Aus einer fiktiven Kundenanfrage und einer geprüften Produktbeschreibung soll ein Antwortentwurf entstehen. Die Anfrage enthält eine Frage, die die Produktbeschreibung nicht beantwortet. Bewertet wird auch, ob diese Lücke erkannt wird.

Nachher eine vergleichbare Aufgabe verwenden

Nehmen Sie nach dem Training eine Aufgabe mit ähnlicher Schwierigkeit und anderen Inhalten. Dieselbe Aufgabe würde vor allem Erinnerung an die vorherige Lösung messen.

Halten Sie Bedingungen möglichst vergleichbar: verfügbare Zeit, Tool-Zugang und Hilfsmittel. Dokumentieren Sie relevante Unterschiede, damit Verbesserungen nicht vorschnell allein dem Training zugeschrieben werden.

Ein kompaktes Bewertungsraster

  • Fachliche Richtigkeit des fertigen Ergebnisses.

  • Vollständigkeit bezogen auf den Auftrag.

  • Erkennen unbelegter oder widersprüchlicher Angaben.

  • Angemessener Umgang mit den bereitgestellten Daten.

  • Nachvollziehbare Prüfung vor der Verwendung.

  • Gesamte Bearbeitungszeit einschliesslich Korrekturen.

Vergeben Sie pro Kriterium eine kurze Bewertung mit Begründung. Ein numerischer Score allein erklärt nicht, welche Fähigkeit noch fehlt.

Geschwindigkeit darf Qualität nicht verdecken

Eine schnelle Antwort mit einer falschen Zusage ist kein Lernfortschritt. Legen Sie deshalb zuerst ein Mindestniveau für Qualität und Datenumgang fest und vergleichen Sie erst danach die Zeit.

Beobachten Sie auch unnötige Nacharbeit. Wenn ein Entwurf zehn Sekunden früher entsteht, aber fünf Minuten länger korrigiert werden muss, hat sich der Gesamtprozess verschlechtert.

Den Transfer in den Alltag prüfen

Fragen Sie einige Wochen später nach konkreten Anwendungen und Schwierigkeiten. Lassen Sie nach Möglichkeit ein freigegebenes Arbeitsergebnis mitbringen oder erneut eine passende Übung bearbeiten.

Die OECD-Untersuchung zu KI und der KMU-Belegschaft behandelt den Zusammenhang zwischen KI-Nutzung und Kompetenzbedarf. Für Ihren Betrieb ist die entscheidende Frage, welche Unterstützung nach der ersten Schulung noch benötigt wird.

Ergebnisse für Unterstützung verwenden

Besprechen Sie typische Fehler gemeinsam und bieten Sie gezielte Nachübungen an. Vermeiden Sie pauschale Ranglisten, die unterschiedliche Aufgaben und Vorerfahrung ignorieren.

Wenn viele Personen dieselbe Regel missverstehen, prüfen Sie das Schulungsmaterial und die Anwendung selbst. Nicht jede Schwierigkeit ist ein individuelles Kompetenzproblem.

Eine einfache Dokumentation genügt

Halten Sie Zielgruppe, Lernziele, Übungen, Beobachtungen und vereinbarte Nachmassnahmen fest. So lässt sich später erkennen, ob eine Änderung des Tools eine neue Einweisung erfordert.

Unser Beitrag zur KI-Einführung im Team ergänzt die organisatorische Seite. Unsere KI-Beratung in der Schweiz hilft, Schulungen an realen Aufgaben und nachvollziehbaren Ergebnissen auszurichten.