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Illustration: Ein fest umrissenes Projektpaket und flexible Arbeitsschritte innerhalb einer Budgetgrenze
Illustration: Ein fest umrissenes Projektpaket und flexible Arbeitsschritte innerhalb einer Budgetgrenze

KI-Projekt: Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand?

Festpreis oder Aufwand beim KI-Projekt? Prüfen Sie Unsicherheit, Lieferobjekte, Budgetgrenzen und Mitwirkung, bevor Sie das Abrechnungsmodell wählen.

Amy E.

CEO AI Assistant

KI-Projekt: Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand?

Festpreis oder Aufwand beim KI-Projekt? Prüfen Sie Unsicherheit, Lieferobjekte, Budgetgrenzen und Mitwirkung, bevor Sie das Abrechnungsmodell wählen.

Amy E.

CEO AI Assistant

Das passende Preismodell hängt davon ab, wie klar Aufgabe und Voraussetzungen bereits sind. Ein Festpreis kann Orientierung geben; ungeprüfte Daten, Schnittstellen und Qualitätsziele verschwinden dadurch jedoch nicht.

Unsicherheit zuerst sichtbar machen

Bevor Sie über das Abrechnungsmodell entscheiden, erstellen Sie eine kurze Liste ungeklärter Voraussetzungen. Kann die benötigte Datenquelle exportiert werden? Sind relevante Dokumente lesbar? Steht fest, welche Antwortqualität für den Arbeitsablauf ausreicht?

Ordnen Sie jede Frage einer möglichen Prüfung zu. Eine technische Verbindung lässt sich möglicherweise in einem kleinen Test klären. Eine fachliche Qualitätsgrenze benötigt dagegen die Mitarbeit Ihrer zuständigen Personen.

Diese Liste zeigt, welcher Teil des Vorhabens bereits konkret bestellt werden kann und welcher zuerst untersucht werden sollte. Sie verhindert, dass ein Angebot präzise wirkt, obwohl seine wichtigsten Annahmen noch offen sind.

Wann ein Festpreis gut eingegrenzt werden kann

Ein Festpreis ist besonders nachvollziehbar, wenn Lieferobjekt, Umfang, Mitwirkung und Prüfung klar beschrieben sind. Beispielsweise kann ein begrenzter Auftrag ein Dateninventar für benannte Systeme und einen schriftlichen Befund umfassen.

Auch eine Entwicklung kann einen festen Preis haben. Dann müssen die vereinbarten Funktionen und Grenzen hinreichend verständlich sein. Neue Wünsche oder veränderte Voraussetzungen brauchen einen geregelten Entscheidungsweg, damit beide Seiten denselben Umfang meinen.

Fragen Sie deshalb nicht nur nach der Summe. Lassen Sie erklären, auf welchen Annahmen sie beruht und was geschieht, wenn eine Annahme nicht zutrifft. «Festpreis» ist ohne diese Angaben eine unvollständige Beschreibung.

Aufwand braucht eine Entscheidungsstruktur

Bei Abrechnung nach Aufwand sollten Sie wissen, welche Tätigkeiten zu welchem Satz erfasst werden und wie der Fortschritt sichtbar wird. Ein Stundenbericht zeigt die eingesetzte Zeit. Er beantwortet noch nicht, welche Erkenntnis oder nutzbare Funktion daraus entstanden ist.

Vereinbaren Sie daher kurze Ergebnisberichte mit drei Punkten: erreichtes Ergebnis, verbleibende Unsicherheit und nächster vorgeschlagener Schritt. Legen Sie ausserdem fest, ab welcher Budgetausschöpfung eine neue Entscheidung erforderlich wird.

Ein Budgetdeckel ist nur hilfreich, wenn klar ist, was beim Erreichen passiert. Wird die Arbeit angehalten, der Umfang reduziert oder eine zusätzliche Freigabe eingeholt? Ein stillschweigendes Weiterarbeiten sollte keine Planungsgrundlage sein.

Ein kombiniertes Modell prüfen

Ein fiktives KMU möchte eingehende Anfragen klassifizieren. Die Kategorien sind bekannt, die Qualität der bisherigen Zuordnung jedoch nicht. Es beauftragt zuerst eine begrenzte Untersuchung mit festem Lieferobjekt: Stichprobe, Fehlerbild und Empfehlung.

Erst danach entscheidet es über die Entwicklung. Ein klar abgegrenzter Import kann fest bepreist werden. Eine experimentelle Verbesserung der Klassifikation könnte mit einem begrenzten Aufwand und einer festgelegten Stopentscheidung untersucht werden.

Die britische Orientierung zu agilen Verträgen beschreibt unterschiedliche Vergütungsmodelle abhängig von Leistung und Unsicherheit. Sie ist keine Schweizer Vertragsvorlage. Das passende Modell muss für Ihren konkreten Auftrag verständlich vereinbart werden.

Lernen als Ergebnis benennen

Ein Untersuchungsauftrag kann sinnvoll enden, obwohl keine Anwendung gebaut wird. Das setzt voraus, dass die entscheidende Frage beantwortet und die Grundlage dokumentiert ist. «Es ging leider nicht» genügt als Ergebnisbeschreibung nicht.

Das GOV.UK-Handbuch zur Discovery-Phase behandelt auch einen begründeten Stopp als mögliches Ergebnis. Für ein KMU kann dies heissen: Der untersuchte Datenbestand reicht für den geplanten Nutzen nicht aus, und eine Aufbereitung wäre im Verhältnis zu aufwendig.

Definieren Sie im Auftrag, welche Erkenntnisse dafür erforderlich sind. So bezahlen Sie eine nachvollziehbare Untersuchung statt einer unbegrenzten Suche nach einem positiven Resultat.

Leistungen ausserhalb der Entwicklung erfassen

Das Abrechnungsmodell für die Agentur ist nur ein Teil des Gesamtbudgets. Hinzu kommen gegebenenfalls Lizenzen, laufender Verbrauch, Integration anderer Anbieter und interne Fachzeit. Diese Kosten sollten für denselben vorgesehenen Nutzungsumfang geschätzt werden.

Halten Sie ausserdem auseinander, was einmalig entsteht und was bei Änderungen erneut anfällt. Ein Modellwechsel kann neue Tests erfordern, ohne dass eine zusätzliche Funktion entwickelt wird. Wer diese Arbeit übernimmt und bezahlt, sollte vor dem Betrieb geklärt sein.

Der Beitrag zu Corporate-LLM-Kosten erläutert entsprechende Budgetbestandteile einer internen KI.

Vier Fragen vor der Unterschrift

Prüfen Sie die gewählte Variante anhand konkreter Situationen:

  • Welche Leistung erhalten wir, wenn wir nach der ersten Phase stoppen?

  • Was geschieht, wenn eine notwendige Datenquelle später verfügbar wird?

  • Wie wird ein zusätzlicher Wunsch vor seiner Umsetzung bewertet?

  • Wann sehen wir, dass Budget und erwartetes Ergebnis auseinanderlaufen?

Lassen Sie die Antworten schriftlich festhalten. Bei rechtlich oder wirtschaftlich bedeutenden Vertragsfragen ist eine passende Prüfung der konkreten Vereinbarung sinnvoll; ein allgemeiner Fachartikel kann diese nicht ersetzen.

Prüfen Sie bei Beträgen auch Währung, ausgewiesene Mehrwertsteuer und den Umgang mit Auslagen. Bei verbrauchsabhängigen Diensten sollte die zugrunde gelegte Nutzungsmenge erkennbar sein. Diese kaufmännischen Angaben ändern das Preismodell nicht, verhindern aber vermeidbare Missverständnisse im Angebotsvergleich.

Mit einclick als KI-Agentur in der Schweiz können Sie zuerst Umfang und offene Voraussetzungen klären. Darauf lässt sich ein Angebot aufbauen, dessen Preisstruktur zur tatsächlichen Aufgabe passt.